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<title>Prestewitz</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Prestewitz</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p><b>Prestewitz</b> ist ein <a href="Ortsteil" title="Ortsteil">Ortsteil</a> der Stadt <a href="Uebigau-Wahrenbr%C3%BCck" title="Uebigau-Wahrenbrück">Uebigau-Wahrenbrück</a> im <a href="Brandenburg" title="Brandenburg">brandenburgischen</a> <a href="Landkreis_Elbe-Elster" title="Landkreis Elbe-Elster">Landkreis Elbe-Elster</a> und liegt etwa 4&nbsp;km nördlich von <a href="Bad_Liebenwerda" title="Bad Liebenwerda">Bad Liebenwerda</a> rechtsseitig der <a href="Kleine_Elster" title="Kleine Elster">Kleinen Elster</a> im <a href="Naturpark_Niederlausitzer_Heidelandschaft" title="Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft">Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft</a>. Derzeit leben hier 372&nbsp;Einwohner. Die Gesamtfläche des Ortes beläuft sich auf 6,08&nbsp;km².
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Entwicklung_und_Deutung_des_Ortsnamens">Entwicklung und Deutung des Ortsnamens</h3></div>
<p>1323 <i>Wristewitz</i>, 1378 <i>Porestewicz</i>, 1457 <i>Brestewitz</i>, 1491 <i>Preswitz</i>, 1504/05 <i>Brestewitz</i>…
</p><p>Aufgrund der Schreibung mit <i>Wr-</i> im Anlaut ist von einer niederdeutschen oder mitteldeutschen Herkunft des <i>Schreibers</i> auszugehen. Im Altsorbischen bedeutet <i>Brestovica</i> so viel wie <i>Ulmenort</i>, was neben der <a href="Rundweiler" class="mw-redirect" title="Rundweiler">Rundweilerform</a> des alten Ortskerns und Flurnamen von Prestewitz auf eine altsorbische Bezeichnung schließen lässt.<sup id="cite_ref-Die_Ortsnamen_des_Kreises_Bad_Liebenwerda_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-Die_Ortsnamen_des_Kreises_Bad_Liebenwerda-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Erste_urkundliche_Erwähnung_des_Ortes_und_Bildung_einer_alten_Grenze"><span id="Erste_urkundliche_Erw.C3.A4hnung_des_Ortes_und_Bildung_einer_alten_Grenze"></span>Erste urkundliche Erwähnung des Ortes und Bildung einer alten Grenze</h3></div>
<p>Prestewitz wurde erstmals am 30. Juni 1323 urkundlich in einer Schenkungsurkunde des Bodo <a href="Eulenburg_(Adelsgeschlecht)" title="Eulenburg (Adelsgeschlecht)">von Ileburg</a> an das <a href="Kloster_Dobrilugk" title="Kloster Dobrilugk">Kloster Dobrilugk</a> als Wristewitz erwähnt, welcher in dieser und in einer weiteren Urkunde vom 4. Juli 1323 dem Kloster die damalige Markgrafenheide übereignet. Durch die dabei getroffenen Grenzfestlegungen entstand auch eine mittelalterliche Grenze, die bis in die Gegenwart bestehen blieb und die Gemarkungsgrenze zwischen Prestewitz und <a href="Sch%C3%B6nborn_(Niederlausitz)" title="Schönborn (Niederlausitz)">Schönborn</a> bildet. Das sich in Prestewitz befindliche durchgängige Graben-Hügel-System, das die Grenze markierte, wurde vermutlich von markgräflicher Seite aus angelegt, da der Grenzgraben ausschließlich auf dessen Seite verläuft, und ist bis in die heutige Zeit noch zu erkennen. Einige Grenzhaufen die ursprünglich vom Grenzgraben umgeben waren, sind noch heute mit einer Steinmarkierung versehen. Die Entstehungs-Zeit dieses Grenzsystems ist allerdings nicht zuverlässig zuzuordnen.
</p><p><i>Hanssenn Holleufer</i> wurde in einem Lehnsbrief vom 8. Juli 1548 durch <a href="Moritz_(Sachsen)" title="Moritz (Sachsen)">Herzog Moritz</a> Prestewitz verliehen, und 1555 verzeichnete der Ort 14 <a href="Hufner" title="Hufner">Hufner</a> sowie 3 <a href="G%C3%A4rtner#Der_Gärtner_als_Kleinbauer" title="Gärtner">Gärtner</a>. Im Jahr 1558 verkaufte <i>Friedrich von Holda</i> die sogenannten <i>Dritthalbdörfer</i> <a href="Beutersitz" title="Beutersitz">Beutersitz</a>, <a href="Theisa" title="Theisa">Theisa</a> und Prestewitz an Siegmund von Brandenstein, welcher aus Neudeck. Das Geschlecht derer <i>von Brandenstein</i> saß im <a href="Mittelalter" title="Mittelalter">Mittelalter</a> in vielen Orten <a href="Th%C3%BCringen" title="Thüringen">Thüringens</a> und so wurden sie auch in dieser Gegend zu einer der wohlhabendsten Familien der Umgebung, was ihre Steuerregister belegten. Nach dessen Tod 1579 erbten seine Söhne den Besitz und hatten sich 1580 soweit geeinigt, so dass <i>Siegmund</i> die südlichen Güter erhielt. <i>Heinrich von Brandenstein</i> saß auf Neudeck und <i>Hans</i> bekam <a href="Wiederau_(Uebigau-Wahrenbr%C3%BCck)" title="Wiederau (Uebigau-Wahrenbrück)">Wiederau</a>. 1560 wurde im <a href="Johannes_Humelius" class="mw-redirect" title="Johannes Humelius">Humelius</a>-Riss, der ältesten topographischen Erwähnung des Ortes, Brandensteins Zügelhüt genannt, dessen Grundstück eines der Ältesten in Prestewitz ist. <i>Derer von Brandenstein</i> betrieben dort eine Ziegelei und waren zu jener Zeit die Besitzer des Dorfes. Für das Jahr 1600 ist die Entstehung des Rittergutes in Prestewitz unter der Familie von Brandenstein nachzuweisen. Drei der ursprünglich vierzehn Hufner-Güter wurden zu einem Rittergut zusammengelegt, und so wurden 1618 in den Kirchenvisitationen 11 Hufner, 3 Gärtner, sowie <i>Brandensteins Güter</i> genannt. Am 1. März 1630 verstarb <i>Siegmund von Brandenstein</i> ohne Lehnerben und sein Besitz in Prestewitz und Theisa fiel an <i>Georg Friedrich von Brandenstein</i>.
</p><p>Während des <a href="Drei%C3%9Figj%C3%A4hriger_Krieg" title="Dreißigjähriger Krieg">Dreißigjährigen Krieges</a> wurde der Ort fast völlig zerstört, und von den ehemals acht Gärtnerstellen waren noch viele Jahre später nur drei bewohnt. Die alteingesessenen Hufnergeschlechter starben aus. In dieser Zeit wurde auch ein <i>Peter Bramberg</i> als Ziegelstreicher genannt, welcher 1652 als mit Frau und Kind als „verstorben“ gemeldet wurde. Da die Dorfbewohner aufgrund der Nachwirkungen des Krieges ihre Steuern nicht aufbringen konnten, baten 1655 die Prestewitzer <i>Christoph Grune</i>, <i>Andreas Pommer</i> und <i>Martin Räus</i> den Kurfürsten um Aufhebung der ihnen auferlegten Abgaben, <i>da es ihnen unmöglich ist, dieselbigen zu leisten</i>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Die_Neuansiedlungen_nach_dem_Dreißigjährigen_Krieg"><span id="Die_Neuansiedlungen_nach_dem_Drei.C3.9Figj.C3.A4hrigen_Krieg"></span>Die Neuansiedlungen nach dem Dreißigjährigen Krieg</h3></div>

<p>1669 zog der Prestewitzer Ortsbesitzer <i>Karl Rudolf von Dehnen-Rothfelsen</i> vor Gericht, um die vor dem Dreißigjährigen Krieg praktizierten Jagdprivilegien im <i>Heiligen Hain</i>, sowie anderen Prestewitzer und Theisaer Wäldern wieder zu erlangen. Zu diesem Streit wurden außerdem vier Zeugen vernommen, die aussagten, dass sie in ihrer Kinder- und Jugendzeit den damals ansässigen <i>von Brandensteins</i> bei der Jagd haben helfen müssen und so bekam er die Jagdrechte wieder.
</p><p>Im Juni 1672 wurde das Prestewitzer Erbregister erneut aufgestellt, die bis heute die umfangreichste Überlieferung über die Lebensverhältnisse, der Hüffner, Gärtner und Häusler des Ortes, sowie eines Teils von Theisa ist. Hier wurden alle wichtigen Details des dörflichen Lebens geregelt. Von den acht Gärtnergütern sind zu dieser Zeit noch drei bewohnt und die Hufnergüter sind immer noch unbewohnt.
Die Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges waren bis in das beginnende 18. Jahrhundert hinein zu spüren und so sagten am 8. April 1720 vier ehemals aus dem Ort Vertriebene vor dem Kurkreissteuereinnehmer aus, dass sie ihr Erbe in Prestewitz unter der Bedingung wieder antreten wollten, wenn ihnen ein geringer Kaufpreis der wüsten Güter und zwei Freijahre gewährt werden. Der Erbherr von Borau erklärte sich daraufhin in seiner Antwort vom 11. April 1720 damit einverstanden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Das_19._Jahrhundert">Das 19. Jahrhundert</h3></div>
<p>Erst als das Gebiet nach der Durchführung der Teilung <a href="K%C3%B6nigreich_Sachsen" title="Königreich Sachsen">Sachsens</a>, zufolge der Bestimmungen des <a href="Wiener_Kongress" title="Wiener Kongress">Wiener Kongresses</a> im Jahr 1815 preußisch wurde, erholte sich der Ort wieder und die Bevölkerung nahm zu. 1835 hatte Prestewitz gemeinsam mit Anstraß 57 Wohnhäuser mit 301 Einwohnern, 31 Pferden, 238 Stück Rindvieh, 8 Ziegen und 65 Schweinen.<sup id="cite_ref-Übersicht_der_Bevölkerung_und_des_Viehstandes_im_Jahre_1835_3-0" class="reference"><a href="#cite_note-Übersicht_der_Bevölkerung_und_des_Viehstandes_im_Jahre_1835-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Am 13. März 1809 listete der Schullehrer <i>Johann Gottfried Schubert</i> namentlich 20 schulfähige Kinder für Prestewitz und 29 in der Annenstraße auf, welche anfangs noch die Schule im benachbarten Rothstein besuchen mussten. Das Bevölkerungswachstum machte es allerdings notwendig im Ort eine eigene Schule zu gründen und der Rittergutsbesitzer Schumann setzte kurzerhand seinen Verwalter Schulze als ersten Lehrer ein. Der Schulbetrieb fand vorerst in eingerichteten Schulstuben statt und im Jahre 1888 wurde das erste Schulhaus des Ortes erbaut. 1904 erfolgte der Bau eines neuen Schulgebäudes. Im gleichen Jahr erfolgte auch die Beschaffung einer neuen für die damalige Zeit hochmodernen <a href="Feuerspritze" title="Feuerspritze">Feuerspritze</a> der Marke „Jauck’s Ventil“, welche bis in die Gegenwart erhalten geblieben ist.
</p>


<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Umbau_des_Rittergutes_zum_Jagdschloss">Umbau des Rittergutes zum Jagdschloss</h3></div>
<p>Um 1903 wurde das Rittergut vom Besitzer <i>Baumeister von Zimmermann</i> aus <a href="Leipzig" title="Leipzig">Leipzig</a> zu einem Jagdschloss umgebaut. Das Gelände bekam ein heute in dieser Form nicht mehr vorhandenes Rondel als Vorplatz. Aufwändige gärtnerische Anlagen flankierten links und rechts das Hauptgebäude. Außerdem wurde der sogenannte <i>Heilige Hain</i> zu einem Park umgestaltet.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Wie zwei Steinplatten am Eingang der Totenhalle auf dem Prestewitzer Friedhof berichten, hatte der Ort im <a href="Erster_Weltkrieg" title="Erster Weltkrieg">Ersten Weltkrieg</a> 24 gefallene Dorfbewohner zu beklagen.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Am 22.&nbsp;April&nbsp;1945 trafen vorrückende Truppen der zur <a href="Rote_Armee" title="Rote Armee">Roten Armee</a> gehörenden <a href="1._Ukrainische_Front" title="1. Ukrainische Front">1. Ukrainischen Front</a> auf Prestewitz. Im Zuge der im noch im gleichen Jahr stattfindenden <a href="Bodenreform_in_Deutschland" title="Bodenreform in Deutschland">Bodenreform</a> wurde auch der letzte Besitzer des damals 111 Hektar großen Rittergutes enteignet.
</p><p>Mit dem Auslaufen des Schuljahres erfolgte 1979 die Auflösung des Schulkombinates Prestewitz, zu welchem auch noch <a href="Rothstein_(Uebigau-Wahrenbr%C3%BCck)" title="Rothstein (Uebigau-Wahrenbrück)">Rothstein</a> und <a href="Maasdorf_(Bad_Liebenwerda)" title="Maasdorf (Bad Liebenwerda)">Maasdorf</a> gehörten. Die Schüler hatten in der Folge von ihren Heimatorten mit dem Schulbus entweder nach <a href="Thalberg_(Bad_Liebenwerda)" title="Thalberg (Bad Liebenwerda)">Thalberg</a>, Theisa oder nach Bad Liebenwerda zur Schule fahren.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Das Dorf wurde gemeinsam mit Bahnsdorf und Drasdo am 31.&nbsp;Dezember&nbsp;2001 in die Stadt Uebigau-Wahrenbrück eingemeindet.
</p><p>Seit Mai 2007 wird der Unterlauf der Kleinen Elster renaturiert, was in Prestewitz vor allem das Gebiet um den <i>Heiligen Hain</i> betrifft. Im Zuge dieses Projektes werden alte, natürliche Flussarme wieder aktiviert. Neben der Landschaftsumgestaltung soll vor allem die Fließgeschwindigkeit des Flusses verringert werden, um das Wasser länger in der Region zu halten. Aber auch ursprünglich im einst fischreichen Fluss vorkommende Fischarten, wie <a href="Barbe" title="Barbe">Barbe</a> und <a href="Flussneunauge" title="Flussneunauge">Flussneunauge</a> oder möglicherweise sogar <a href="Lachse" title="Lachse">Lachse</a> sollen hier wieder einen Lebensraum finden können.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Weitere_historische_Daten">Weitere historische Daten</h3></div>
<ul><li>1449 Ein Menschenleben galt in früherer Zeit nicht viel. <i>Hans Belagks Sohn</i> aus Prestewitz musste Strafe zahlen, <i>daß er einen zu Wahrenbrück ermordet hat</i>.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>1594 Erwähnung eines Steinbruchs</li>
<li>1697 kaufte <i>Julius Cäsar Pflug</i> das Rittergut für 9600 <a href="Gulden" title="Gulden">Gulden</a> und verpachtete es auf drei Jahre für 1350 Gulden. Anschließend wechselte es 1700 für 11200 Gulden erneut den Besitzer.</li>
<li>1709 <i>Christoph Damm von Milkau</i> ist Rittergutsbesitzer in Prestewitz</li>
<li>1753 Erwähnung von Weinanbau im Ort</li>
<li>Am 22. Juli 1806 verkaufte <i>Christian August Schulze</i> das Rittergut für 46000 Reichstaler mit der Ausstellung eines Lehnsbriefes an Johann Adam Schumann.</li>
<li>Am 12. Juli 1853 wurde in einer offiziellen Bekanntmachung des Königlichen Landraths-Amts-Verweser <i>von Schaper</i> und des Kreis-Feuer-Soc.-Director <i>Oske</i> erstmals eine Feuerwehr, sowie eine Feuerspritze für Prestewitz und Anstraß nach einem Brand in Maasdorf erwähnt.</li>
<li>Am 10. Juli 1858 wurde der Gärtner <i>Gottfried Scheuche</i> zum Ortsrichter für Prestewitz und Anstraß bestellt.</li>
<li>Am 24. Mai 1979 wurde die LPG des Ortes durch einen verheerenden Tornado der Stärke F4 verwüstet.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Am 27. September 1998 wurde der Ort nach <a href="Wahrenbr%C3%BCck" title="Wahrenbrück">Wahrenbrück</a> eingemeindet.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Anstraß"><span id="Anstra.C3.9F"></span>Anstraß</h3></div>


<p>Anfang des 19. Jahrhunderts entstand der Prestewitzer Ortsteil Anstraß an der Straße nach Liebenwerda, welcher in der Form eines klassischen Straßendorfes erbaut wurde und schon 1821 mit 33 Häusern größer war, als die Muttergemeinde mit 26 Häusern. Ein knappes Jahrhundert war Anstraß ein relativ selbstständiger Ort bzw. Ortsteil. Trotzdem verhinderten die gemeinsame Verwaltung sowie gleiche Erwerbs- und Lebensbedingungen ein dauerhaftes Abspalten von Prestewitz. Bereits 1910 wurden die beiden Ortsteile bei einer Volkszählung wieder als eine Gemeinde geführt, welche 574 Einwohner ergab. Seinen Namen erhielt der Ortsteil vermutlich vom Prestewitzer Rittergutsbesitzer Johann Adam Schumann, welcher ihn wohl nach seiner Frau Anna benannte und auch eine Zeitlang als Annenstraße bezeichnet wurde. Aber auch eine zweite Deutung als „Siedlung an der Straße nach Liebenwerda“ kann bei der Herkunft des Ortsnamens nicht ausgeschlossen werden.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Prestewitzer_Stein">Prestewitzer Stein</h3></div>
<p>Wenig bekannt ist, dass es in der Gegend neben dem überregion bekannten <a href="Rothsteiner_Felsen" title="Rothsteiner Felsen">Rothsteiner Felsen</a> auch noch einen nordwestlich von Prestewitz gelegenen Felsen gab, welcher jahrhundertelang als Steinbruch diente und in zahlreichen historischen Bauten der Region nach zuweisen ist. Er soll in etwa die gleichen Ausmaße, wie die Erhebung bei Rothstein gehabt haben und zum selben unterirdischen Gebirgsmassiv gehören. Bereits im Jahr 1594 wurde hier ein Steinbruch erwähnt. Noch nach dem Zweiten Weltkrieg war der einstige Steinbruch mit Grundwasser verfüllt, aber verlandete später. In der Waldflur <i>Ahricht</i> erinnert in der Gegenwart mit einer kaum sichtbaren Erhebung nur noch wenig an den Felsen.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Bevölkerungsentwicklung"><span id="Bev.C3.B6lkerungsentwicklung"></span>Bevölkerungsentwicklung</h3></div>
<table class="wikitable" style="text-align:center">

<caption>Einwohnerentwicklung von Prestewitz inklusive seiner heutigen Ortsteile ab 1875<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</caption>
<tbody><tr>
<th>Jahr</th>
<th>Einwohner
</th>
<th>
</th>
<th>Jahr</th>
<th>Einwohner
</th>
<th>
</th>
<th>Jahr</th>
<th>Einwohner
</th>
<th>
</th>
<th>Jahr</th>
<th>Einwohner
</th></tr>
<tr>
<td>1875</td>
<td>500
</td>
<td>
</td>
<td>1946</td>
<td>735
</td>
<td>
</td>
<td>1989</td>
<td>428
</td>
<td>
</td>
<td>1995</td>
<td>401
</td></tr>
<tr>
<td>1890</td>
<td>500
</td>
<td>
</td>
<td>1950</td>
<td>682
</td>
<td>
</td>
<td>1990</td>
<td>425
</td>
<td>
</td>
<td>1996</td>
<td>402
</td></tr>
<tr>
<td>1910</td>
<td>550
</td>
<td>
</td>
<td>1964</td>
<td>547
</td>
<td>
</td>
<td>1991</td>
<td>427
</td>
<td>
</td>
<td>1997</td>
<td>420
</td></tr>
<tr>
<td>1925</td>
<td>577
</td>
<td>
</td>
<td>1971</td>
<td>542
</td>
<td>
</td>
<td>1992</td>
<td>420
</td>
<td>
</td>
<td>2016</td>
<td>376<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</td></tr>
<tr>
<td>1933</td>
<td>563
</td>
<td>
</td>
<td>1981</td>
<td>490
</td>
<td>
</td>
<td>1993</td>
<td>402
</td>
<td>
</td>
<td>2019</td>
<td>372<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</td></tr>
<tr>
<td>1939</td>
<td>601
</td>
<td>
</td>
<td>1985</td>
<td>452
</td>
<td>
</td>
<td>1994</td>
<td>393
</td>
<td>
</td>
<td></td>
<td>
</td></tr></tbody></table>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Kultur_und_Sehenswürdigkeiten"><span id="Kultur_und_Sehensw.C3.BCrdigkeiten"></span>Kultur und Sehenswürdigkeiten</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Spottsäule"><span id="Spotts.C3.A4ule"></span>Spottsäule</h3></div>
<p>An der Flurgrenze zwischen Prestewitz und <a href="Schadewitz" title="Schadewitz">Schadewitz</a> befindet sich eine fast originalgetreue vom Uebigauer Steinmetzbetrieb Seeliger angefertigte Kopie der <i>Prestewitzer Spottsäule</i>, welche am 8. November 1995 feierlich aufgestellt wurde. Das Original ließ in der Zeit zwischen 1900 und 1905 im Zuge des Straßenausbaus der historischen Wegeverbindung nach Doberlug auf Prestewitzer Flur der dem Maasdorfer <a href="Amtsbezirk_(Preu%C3%9Fen)" title="Amtsbezirk (Preußen)">Amtsbezirk</a> vorstehende <i>Adolph Lehmann</i> aus Theisa aufstellen.
</p><p>Da der damalige <a href="Luckau" title="Luckau">Luckauer</a> Landrat <a href="Otto_von_Manteuffel" title="Otto von Manteuffel">von Manteuffel</a> eine Fortführung des Straßenausbaus mit der engstirnigen Begründung <i>„damit das Geld im Lande bleibe“</i>, ablehnte, ließ Lehmann auf diesem Wegweiser die Worte:
</p>
<div align="center">
<p><i>Wanderer, kommst du aus dem</i><br>
<i>Kreis Liebenwerda</i><br>
<i>Und willst nach dem Kreis Luckau,</i><br>
<i>Ruhe hier nochmal aus,</i><br>
<i>Damit du die Wege daselbst</i><br>
<i>passieren kannst.</i>
</p>
</div>
<p>auftragen, welche ihm im Volksmund schnell den Namen <i>Spottsäule</i> einbrachte.
Manteuffels Haltung hatte für die jahrhundertealte wichtige Straßenverbindung weitreichende Konsequenzen, denn sie verlor immer mehr an Bedeutung, sodass das Gebiet um <a href="Doberlug-Kirchhain" title="Doberlug-Kirchhain">Doberlug-Kirchhain</a> und Schönborn bis in die heutige Zeit aus Prestewitz nur über die Strecke Rothstein – Tröbitz auf befestigten Straßen zu erreichen ist.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Heiliger_Hain">Heiliger Hain</h3></div>
<p>Das Waldgebiet befindet sich südlich des alten Ortsteiles Anstraß. Es erstreckt sich zwischen dem Saarweg auf der einen und der Kleinen Elster auf der anderen Seite. Seinen Namen verdankt es einer alten Überlieferung, welche in der alten Schulchronik aus dem Jahr 1924 zu finden ist.
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„<i>Auf der Höhe soll nach der Erzählung der Anwohner in geraumer Vorzeit den Göttern geopfert worden sein, hier will man dem Raunen nach der Götter gelauscht haben, hier sollen die Alten Ihre Volksversammlungen abgehalten haben.</i>“
</p>
</blockquote>
</div></div>
<p>Nachdem das Gelände früher durch seine Besitzer hauptsächlich forstwirtschaftlich genutzt und zum großen Teil ausgerodet wurde, kam es um die Jahrhundertwende an den Leipziger Architekten Zimmermann, welcher es im November 1903 zu einem Park umgestalten ließ. So wurden breite verschlungene Parkwege angelegt und vormals kahl geschlagene Stellen wieder neu bepflanzt. Das sogenannte <i> Sümpfchen</i> war das Paradestück der Besitzung, welches bis zum Ende des Ersten Weltkriegs erhalten blieb. Durch Fällarbeiten im Winter 1923 verlor es aber offenbar erheblich an Schönheit.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Denn die Prestewitzer Schulchronik erzählt:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„<i>Der so schön gezierte Götterfreund hat es sich gefallen lassen müssen, dass man ihm die schönsten Stücke Schmuckes nahm und er nun ein fast gewöhnliches Aussehen bekommen hat.</i>“
</p>
</blockquote>
</div></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Jährliche_Feste_und_Veranstaltungen"><span id="J.C3.A4hrliche_Feste_und_Veranstaltungen"></span>Jährliche Feste und Veranstaltungen</h3></div>
<p>Etwa 10-mal im Jahr findet der überregional bekannte „Prestewitzer Bauernmarkt“ statt. Hier bieten mehr als 30 Direktvermarkter aus der Region ihre frischen Produkte an. Daneben gibt es wechselnde Ausstellungen von Landtechnik, lebenden Tieren, Erntekronen, Floristik, Auftritte von Tanzgruppen, sowie Bastel- und Spielecken für Kinder.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Persönlichkeiten"><span id="Pers.C3.B6nlichkeiten"></span>Persönlichkeiten</h2></div>
<ul><li><a href="Monika_Cassens" title="Monika Cassens">Monika Cassens</a> (* 28. Februar 1953 in Prestewitz als Monika Thiere), Badmintonspielerin</li>
<li>Nora Günther (* 1967 in <a href="Hoyerswerda" title="Hoyerswerda">Hoyerswerda</a>), Schriftstellerin. Sie sorgte 2007 für regionale Schlagzeilen, als sie ihren historischen Roman „Sturm der Verdammnis“ veröffentlichte, dessen Handlung in <a href="M%C3%BChlberg/Elbe" title="Mühlberg/Elbe">Mühlberg</a> im <a href="Elbe-Elster-Land" title="Elbe-Elster-Land">Elbe-Elster-Gebiet</a> spielt und teilweise auf historischen Tatsachen im Dreißigjährigen Krieg beruht.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="Klaus_Lehmann_(Fu%C3%9Fballspieler)" title="Klaus Lehmann (Fußballspieler)">Klaus Lehmann</a> (* 30. Dezember 1939 in Prestewitz), Fußballspieler</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-Die_Ortsnamen_des_Kreises_Bad_Liebenwerda-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Die_Ortsnamen_des_Kreises_Bad_Liebenwerda_1-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Die Ortsnamen des Kreises Bad Liebenwerda</i> Emilia Crome, Akademie-Verlag Berlin, 1968</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Heimatkalender für den Kreis Bad Liebenwerda, 1959, S. 73</span>
</li>
<li id="cite_note-Übersicht_der_Bevölkerung_und_des_Viehstandes_im_Jahre_1835-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Übersicht_der_Bevölkerung_und_des_Viehstandes_im_Jahre_1835_3-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><cite style="font-style:italic">Übersicht der Bevölkerung und des Viehstandes im Jahre 1835</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Die Schwarze Elster-Unsere Heimat in Wort und Bild</cite>. <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>596</span>. Bad Liebenwerda 1985, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>8–10</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Prestewitz&amp;rft.atitle=%C3%9Cbersicht+der+Bev%C3%B6lkerung+und+des+Viehstandes+im+Jahre+1835&amp;rft.date=1985&amp;rft.genre=journal&amp;rft.issue=596&amp;rft.jtitle=Die+Schwarze+Elster-Unsere+Heimat+in+Wort+und+Bild&amp;rft.pages=8-10&amp;rft.place=Bad+Liebenwerda" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Heimatkalender – Für das Land zwischen Elbe und Elster. Nr.53</i>, Hrsg.: Arbeitsgemeinschaft für Heimatkunde e.&nbsp;V. Bad Liebenwerda, Gräser Verlag Großenhain OHG, 2000, Beitrag von Gerd Günther: <i>Das Rittergut Prestewitz</i>, Seite 56–63, ISBN 3-932913-16-7</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/prestewitz_brb.htm">Prestewitz, Landkreis Elbe-Elster, Brandenburg</a>, Online-Projekt Gefallenendenkmäler</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text"><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20071008080157/http://www.maasdorf.de/chronik/schindler.htm">Lebenslauf der Grete Schindler</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 8. Oktober 2007 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Zur älteren Geschichte der Stadt Liebenwerda und ihres Kreisgebietes - Heft 2, <a href="M._Karl_Fitzkow" class="mw-redirect" title="M. Karl Fitzkow">M. Karl Fitzkow</a>, Schriftenreihe des Kreismuseums Bad Liebenwerda, 1961, S. 26</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.wetter.info/wetter-aktuell/schwerster-tornado-der-letzten-jahre-entdeckt--/21979094"><i>Schwerster Tornado der letzten Jahre entdeckt.</i></a> Unwetterzentrale von Meteomedia, 9.&nbsp;März 2010,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 19.&nbsp;Februar 2015</span> („Am 24. Mai 1979 hinterließ ein Tornado auf einer Linie von Bad Liebenwerda in Brandenburg bis in die Nähe von <a href="L%C3%BCbben_(Spreewald)" title="Lübben (Spreewald)">Lübben</a> eine rund 56 Kilometer lange Schneise und verwüstete dabei auch die Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft Prestewitz. […] 10,5 Tonnen schwere Mähdrescher wurden nach Augenzeugenberichten Hunderte Meter durch die Luft gewirbelt.“).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3APrestewitz&amp;rft.title=Schwerster+Tornado+der+letzten+Jahre+entdeckt&amp;rft.description=Schwerster+Tornado+der+letzten+Jahre+entdeckt&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.wetter.info%2Fwetter-aktuell%2Fschwerster-tornado-der-letzten-jahre-entdeckt--%2F21979094&amp;rft.publisher=Unwetterzentrale+von+Meteomedia&amp;rft.date=2010-03-09">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html">StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1998</a></span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Heimatkalender – Für das Land zwischen Elbe und Elster. Nr.54</i>, Hrsg.: Arbeitsgemeinschaft für Heimatkunde e.&nbsp;V. Bad Liebenwerda, Gräser Verlag Großenhain OHG, 2001, Beitrag von Gerd Günther: <i>Anstraß bei Prestewitz</i>, Seite 83–88, ISBN 3-932913-22-1</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Heimatkalender für den Kreis Bad Liebenwerda Nr.46</i>, Hrsg.: Redaktion Heimatkalender Kreismuseum Bad Liebenwerda, 1993, Beitrag von Jürgen Bartholomäus: <i>Der Rothsteiner Felsen</i>, Seite 120–123</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Historisches Gemeindeverzeichnis 2005 für Brandenburg <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.statistik.brandenburg.de/sixcms/media.php/4055/Beitrag19.4_Landkreis62_HistorischesGemeindeverzeichnis2005.pdf">Online als PDF-Datei</a></span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text"><cite style="font-style:italic">"Informationsbroschüre für Einwohner und Gäste", herausgegeben vom Amt Uebigau-Wahrenbrück</cite>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Prestewitz&amp;rft.btitle=%22Informationsbrosch%C3%BCre+f%C3%BCr+Einwohner+und+G%C3%A4ste%22%2C+herausgegeben+vom+Amt+Uebigau-Wahrenbr%C3%BCck&amp;rft.genre=book" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text"><cite style="font-style:italic">"Informationsbroschüre für Einwohner und Gäste", herausgegeben vom Amt Uebigau-Wahrenbrück</cite>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Prestewitz&amp;rft.btitle=%22Informationsbrosch%C3%BCre+f%C3%BCr+Einwohner+und+G%C3%A4ste%22%2C+herausgegeben+vom+Amt+Uebigau-Wahrenbr%C3%BCck&amp;rft.genre=book" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Heimatkalender – Für das Land zwischen Elbe und Elster. Nr.56</i>, Hrsg.: Arbeitsgemeinschaft für Heimatkunde e.&nbsp;V. Bad Liebenwerda, Gräser Verlag Großenhain OHG, 2004, Beitrag von Gerd Günther: <i>Geschichte der Grenze zur Markgrafenheide</i>, Seite 235–237, ISBN 3-932913-47-7</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Heimatjahrbuch 1969/70 – Kreis Bad Liebenwerda</i>, Hrsg.: Museum des Kreises Bad Liebenwerda in Verbindung mit dem Deutschen Kulturbund, Arbeitskreis für Heimatliteratur, 1969, Seite 88</span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Heimatkalender – Für das Land zwischen Elbe und Elster. Nr.55</i>, Hrsg.: Arbeitsgemeinschaft für Heimatkunde e.&nbsp;V. Bad Liebenwerda, Gräser Verlag Großenhain OHG, 2003, Beitrag von Gerd Günther: <i>Der Prestewitzer Heilige Hain</i>, Seite 130–133, ISBN 3-932913-44-2</span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.elbe-elster-land.de/de/land-natur/regionale-produkte/artikel-prestewitzer-bauernmarkt.html"><i>Prestewitzer Bauernmarkt.</i></a> In: <i>Elbe-Elster-Land.de.</i><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 19.&nbsp;Februar 2015</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3APrestewitz&amp;rft.title=Prestewitzer+Bauernmarkt&amp;rft.description=Prestewitzer+Bauernmarkt&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.elbe-elster-land.de%2Fde%2Fland-natur%2Fregionale-produkte%2Fartikel-prestewitzer-bauernmarkt.html">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://nora-g.de/index.php?id=3&amp;key=31&amp;href=vergesch">Homepage von Nora Günther</a><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotdeadurl.invalid/http://nora-g.de/index.php?id=3&amp;key=31&amp;href=vergesch">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://nora-g.de/index.php?id=3&amp;key=31&amp;href=vergesch">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Toter Link/nora-g.de</span> <small>(Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://timetravel.mementoweb.org/list/2010/http://nora-g.de/index.php?id=3&amp;key=31&amp;href=vergesch">Suche in Webarchiven</a>)</small>&nbsp;<small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span>&nbsp;<b>Info:</b> Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small></span>
</li>
<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text">Nora Günther: <i>Sturm der Verdammnis</i>, Hrsg.: Verlag BücherKammer, 2007, ISBN 978-3-940635-00-6</span>
</li>
</ol>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Prestewitz?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Prestewitz</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.uebigau-wahrenbrueck.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=18679">Webseite der Stadt Uebigau-Wahrenbrück</a></li></ul>
<style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r260755238">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output div.klappleiste{border:1px solid var(--dewiki-rahmenfarbe1);clear:both;font-size:95%;box-sizing:border-box;margin-top:1.5em;padding:2px}.mw-parser-output div.klappleiste:after{clear:both;content:"";display:block}.mw-parser-output div.klappleiste-bild{float:left;padding:2px}.mw-parser-output div.klappleiste-kopf{background:var(--dewiki-hintergrundfarbe5);color:var(--color-base,#202122);text-align:center;font-weight:bold}.mw-parser-output div.klappleiste.mw-collapsed .klappleiste-bild{display:none}.mw-parser-output div.klappleiste+div.klappleiste,.mw-parser-output div.klappleiste+link+div.klappleiste,.mw-parser-output div.klappleiste+link+link+div.klappleiste,.mw-parser-output div.klappleiste+link+style+div.klappleiste,.mw-parser-output div.klappleiste+style+div.klappleiste,.mw-parser-output div.klappleiste+style+style+div.klappleiste,.mw-parser-output div.klappleiste+style+link+div.klappleiste{margin-top:-1px}@media screen{html.skin-theme-clientpref-night .mw-parser-output .klappleiste-bild span[typeof="mw:File"]:not(.skin-invert-image) img{background-color:#c8ccd1}}@media screen and (prefers-color-scheme:dark){html.skin-theme-clientpref-os .mw-parser-output .klappleiste-bild span[typeof="mw:File"]:not(.skin-invert-image) img{background-color:#c8ccd1}}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
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<div class="klappleiste-bild nomobile noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="klappleiste-kopf">Stadtteile von <a href="Uebigau-Wahrenbr%C3%BCck" title="Uebigau-Wahrenbrück">Uebigau-Wahrenbrück</a></div>
<div class="klappleiste-inhalt mw-collapsible-content">
<div class="centered" style="display: table">
<p><a href="Bahnsdorf_(Uebigau-Wahrenbr%C3%BCck)" title="Bahnsdorf (Uebigau-Wahrenbrück)">Bahnsdorf</a>&nbsp;|
<a href="Beiersdorf_(Uebigau-Wahrenbr%C3%BCck)" title="Beiersdorf (Uebigau-Wahrenbrück)">Beiersdorf</a>&nbsp;|
<a href="Beutersitz" title="Beutersitz">Beutersitz</a>&nbsp;|
<a href="Bomsdorf_(Uebigau-Wahrenbr%C3%BCck)" title="Bomsdorf (Uebigau-Wahrenbrück)">Bomsdorf</a>&nbsp;|
<a href="B%C3%B6nitz" title="Bönitz">Bönitz</a>&nbsp;|
<a href="Domsdorf_(Uebigau-Wahrenbr%C3%BCck)" title="Domsdorf (Uebigau-Wahrenbrück)">Domsdorf</a>&nbsp;|
<a href="Drasdo" title="Drasdo">Drasdo</a>&nbsp;|
<a href="Kauxdorf" title="Kauxdorf">Kauxdorf</a>&nbsp;|
<a href="Langennaundorf" title="Langennaundorf">Langennaundorf</a>&nbsp;|
<a href="Marxdorf_(Uebigau-Wahrenbr%C3%BCck)" title="Marxdorf (Uebigau-Wahrenbrück)">Marxdorf</a>&nbsp;|
<a href="M%C3%BCnchen_(Uebigau-Wahrenbr%C3%BCck)" title="München (Uebigau-Wahrenbrück)">München</a>&nbsp;|
<a href="Neudeck_(Uebigau-Wahrenbr%C3%BCck)" title="Neudeck (Uebigau-Wahrenbrück)">Neudeck</a>&nbsp;|
<a class="mw-selflink selflink">Prestewitz</a>&nbsp;|
<a href="Rothstein_(Uebigau-Wahrenbr%C3%BCck)" title="Rothstein (Uebigau-Wahrenbrück)">Rothstein</a>&nbsp;|
<a href="Saxdorf" title="Saxdorf">Saxdorf</a>&nbsp;|
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<a href="Wahrenbr%C3%BCck" title="Wahrenbrück">Wahrenbrück</a>&nbsp;|
<a href="Wiederau_(Uebigau-Wahrenbr%C3%BCck)" title="Wiederau (Uebigau-Wahrenbrück)">Wiederau</a>&nbsp;|
<a href="Wildgrube" title="Wildgrube">Wildgrube</a>&nbsp;|
<a href="Winkel_(Uebigau-Wahrenbr%C3%BCck)" title="Winkel (Uebigau-Wahrenbrück)">Winkel</a>&nbsp;|
<a href="Zinsdorf_(Uebigau-Wahrenbr%C3%BCck)" title="Zinsdorf (Uebigau-Wahrenbrück)">Zinsdorf</a>
</p>
</div>
</div></div>
<p><span class="geo noexcerpt" style="display:none"><span class="body"></span><span class="latitude">51.545194444444</span><span class="longitude">13.4204</span><span class="elevation"></span></span><span id="coordinates" class="coordinates -print"><span title="Koordinatensystem WGS84">Koordinaten: </span><a class="external text" href="geo:51.545194444444,13.4204"><span title="Breitengrad">51°&nbsp;33′&nbsp;<abbr title="Nord">N</abbr></span>, <span title="Längengrad">13°&nbsp;25′&nbsp;<abbr title="Ost">O</abbr></span></a></span>
</p>
<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable normdaten-typ-g" style="border-style: solid; border-width: 1px; clear: left; margin-bottom:1em; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="normdaten">
<div style="display: table-cell; vertical-align: middle; width: 100%;">
<div>
Normdaten&nbsp;(Geografikum): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/1076279775">1076279775</a></span> | <a href="Virtual_International_Authority_File" title="Virtual International Authority File">VIAF</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://viaf.org/viaf/317084652/">317084652</a></span> </div>
</div></div></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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</div>
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